Unsere Initiative

Wer sind wir?

Wir sind ein Zusammenschluss von Steilshooperinnen und Steilshooper, die sich dagegen wehren, dass die Bäume, die das Zentrum von Steilshoop prägen, ohne Grund gefällt werden. Wir wollen die Bäume, die dem Stadtteil viel Lebensqualität schenken erhalten. Dazu haben wir in den vergangenen Monaten versucht, mit dem für die Planung zuständigem Bezirksamt Wandsbek Gespräche aufzunehmen und sind dabei leider nur auf verschlossene Türen gestoßen. Niemand war auch nur Bereit dazu, Gespräche darüber zu führen, ob und wie die Bäume erhalten werden können. Deshalb haben wir nun gemeinsam mit BürgerInnen außerhalb des Stadtteils, die ebenfalls die sinnlose Baumfällpläne kritisieren ein Bürgerbegehren gegründet und eingereicht.

Wie läuft so etwas ab?

Wir haben sechs Monate Zeit, um Unterschriften zu sammeln. Sollten 6.636 Unterschriften bis zum 17. Februar 2016 zusammengekommen sein, muss sich das Bezirksamt und die Bezirksversammlung mit unserem Anliegen befassen. Sollte das Bezirksamt und die Bezirksversammlung an den Plänen festhalten, die Bäume kompromisslos zu fällen, kommt es zu einem Bürgerentscheid, bei dem alle stimmberechtigten WandsbekerInnen dazu aufgerufen sind, an der Wahlurne über die Thematik abzustimmen. Sollte diese Wahl zu dem Ergebnis kommen, dass die Mehrheit der WandsbekerInnen die Bäume erhalten will, ist das Bezirksamt an diese Entschweidung gebunden und die grundlosen Baumfällungen sind gestoppt!

 

2 Gedanken zu “Unsere Initiative

  1. Hermann Güldner schreibt:

    Daß Bäume bedroht sind, schon lange, lange und täglich immer wieder, ist nichts neues! Die schlechte Luft der Brandrodungen in Indonesien weht zwar nicht bis zu uns, aber virtuell wissen wir genau worum es geht. In den 60zigern hat Sandra das Phänomen schon besungen:

    MEIN FREUND DER BAUM
    Ich wollt dich laengst schon wieder sehen
    mein alter Freund aus Kindertagen
    Ich hatte manches dir zu sagen
    und wusste du wirst mich verstehen
    Als kleines Maedchen kam ich schon
    zu dir mit all den Kindersorgen
    ich fuehlte mich bei dir geborgen
    und aller Kummer flog davon
    Hab ich in deinem Arm geweint
    strichst du mir mit deinen Blaettern
    mir uebers Haar mein alter Freund
    Refrain:
    Mein Freund der Baum ist tot
    Er fiel im fruehen Morgenrot
    Du fielst heut frueh ich kam zu spaet
    du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
    du musst gefaellt am Wegrand liegen
    und manche der vorruebergeht
    der achtet nicht den Rest von Leben
    und reist an deinen gruenen Zweigen
    die sterbend sich zur Erde neigen
    wer wird mir nun die Ruhe geben
    die ich in deinem Schatten fand
    mein bester Freund ist mir verloren
    der mit der Kindheit mich verband
    Refrain
    Mein Freund der Baum ist tot
    Er fiel im fruehen Morgenrot
    Bald waechst ein Haus aus Glas und Steinen
    dort wo man ihn hat abgeschlagen
    bald werden graue Mauern ragen
    dort wo er liegt im Sonnenschein
    Vielleicht wird es ein Wunder geben
    ich werde heimlich darauf warten
    vielleicht blueht vor dem Haus ein Garten
    und er erwacht zu neuem Leben
    Doch ist er dann noch schwach und klein
    und wenn auch viele Jahren gehen
    er wird nie mehr der selbe sein
    Refrain
    Mein Freund der Baum ist tot
    Er fiel im fruehen Morgenrot

    In Not ist der Baum, in Not ist auch der Mensch. Die Flüchtlinge die im Augenblick im Zelt schlafen müssen, zählen auch dazu. Gestern Abend kam die Frage auf:
    „Könnte man nicht die leerstehenden Räume der H20 dafür vorübergehend sinnvoll nutzen?“ Das wäre doch ein Fass, das wir Steilshooper auch noch öffnen könnten? Baum und Flüchtling in Not. Wir haben Platz!?

  2. Thomas Hartwig schreibt:

    Über den Nutzen der angekündigten Baumfällungen kann man geteilter Meinung sein. Sicherlich würden sich auch viele Anwohner im Sommer über mehr Tageslicht in ihren Wohnungen freuen. Einige Baumarten, wie z. B. Platanen sind wegen der sich flächenartig ausbreitenden Wurzeln, für die Pflanzung in dicht bebauten Wohngebieten gar nicht geeignet.
    Letztlich kann der Erhalt der Bäume die Lebensqualität in Steilshoop auch nicht mehr nennenswert verbessern, siehe das schon zu zwei Drittel leer stehende Einkaufszentrum , das von einem richtigen EZ Lichtjahre entfernt ist und mit der Kaufkraft der Steilshooper auch wohl bleibt.

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